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Lexikon / Y

Yield-Wert: Die Ergiebigkeit von Verpackungsmaterialien

Der Yield-Wert (auch als Ausbeute bezeichnet) beschreibt in der Verpackungstechnik das Verhältnis zwischen dem Eigengewicht eines Materials und der damit realisierbaren Fläche. Insbesondere bei Verpackungsfolien stellt dieser Wert eine der zentralen Kennzahlen für die Kalkulation der Wirtschaftlichkeit dar. Er gibt präzise an, wie viele Quadratmeter Folie aus einem Kilogramm Rohmaterial gewonnen werden.

Die Relevanz des Yield-Werts für die Kosteneffizienz

In der Beschaffungslogistik liefert der Yield-Wert eine verlässlichere Grundlage für den Preisvergleich als der reine Kilopreis, da er die tatsächliche Nutzleistung des Materials widerspiegelt:

  • Ressourceneffizienz: Hochmoderne Folien (z. B. MDPE- oder High-Performance-Stretchfolien) weisen einen hohen Yield-Wert auf. Sie erzielen trotz geringerer Materialstärke die gleiche mechanische Stabilität wie herkömmliche, dickere Folien.
  • Senkung der Prozesskosten: Da pro Gewichtseinheit eine größere Fläche abgedeckt werden kann, sinken die Kosten pro verpackter Einheit (Cost-per-Unit), auch wenn der Materialpreis pro Kilogramm höher liegen mag.
  • Ökologische Bilanz: Ein optimierter Yield-Wert führt direkt zu einer Reduktion des Kunststoffverbrauchs und unterstützt damit nachhaltige Unternehmensziele.

Exkurs: Y-Verpackung im Gefahrgutbereich

Zusätzlich zur Ergiebigkeitskennzahl spielt das „Y“ eine wesentliche Rolle bei der Zertifizierung von Gefahrgutkartonagen. Gemäß der UN-Codierung definiert es die zulässige Belastungsklasse:

  • Y-Zulassung: Diese Kennzeichnung steht für die Verpackungsgruppe II. Sie ist für die Beförderung von Stoffen mit mittlerer Gefahr zertifiziert.
  • Einsatzbereich: Die Mehrheit gewerblicher chemischer Produkte erfordert eine Y-Zulassung. Ein Packmittel mit dieser Kennzeichnung ist für Güter der Verpackungsgruppen II (Y) und III (Z) zugelassen, jedoch nicht für die höchste Gefahrenklasse I (X).

BOXXCO-Expertenhinweis: Performance-Vergleich bei Stretchfolien

Bei der Auswahl von Stretchfolien zur Ladungssicherung ist die Abfrage des Yield-Werts in m²/kg essenziell. Oft erweist sich eine technologisch fortgeschrittene Folie mit hohem Yield-Wert in der Endabrechnung als deutlich wirtschaftlicher: Durch die höhere Dehnbarkeit und Haltekraft bei geringerem Materialeinsatz sind weniger Wicklungen pro Palette erforderlich. Dies kann den Materialverbrauch im Vergleich zu Standardfolien um bis zu 20 % reduzieren und gleichzeitig die Stabilität des Ladeverbunds erhöhen.