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Lexikon / Q

Qualitätseinstufungen: Die Bedeutung der DIN 55468 für Wellpappe

Die DIN 55468 definiert in Deutschland die normativen Anforderungen an Wellpappe. Die Sorten werden dabei grundlegend in einwellig (z. B. Kennzahlen 1.10 bis 1.50) und zwei- bzw. mehrwellig (z. B. 2.20 bis 2.70) unterteilt. In der Verpackungstechnik dienen diese Klassifizierungen als verbindlicher Wegweiser, um die strukturelle Belastbarkeit einer Kartonage exakt auf den jeweiligen Einsatzzweck abzustimmen.

Die drei zentralen physikalischen Gütemerkmale

Zur Bestimmung der Materialgüte legt die DIN-Norm drei wesentliche Prüfgrößen fest, die das mechanische Verhalten der Wellpappe beschreiben:

  • Berstfestigkeit: Gibt den Widerstand an, den eine kreisförmig eingespannte Probe einem steigenden Druck entgegensetzt (relevant für punktuelle Belastungen von innen und außen).
  • Durchstoßarbeit: Misst die Energie, die erforderlich ist, um die Wellpappe mit einem genormten Durchstoßkörper komplett zu durchschlagen.
  • Kantenstauchwiderstand (ECT): Ermittelt den maximalen Widerstand, den eine Probe mit stehenden Wellen einer Druckkraft entgegensetzt. Dieser Wert ist die entscheidende Kennzahl für die Stapelbelastbarkeit einer Kartonage.

Differenzierung: Lagerbeanspruchung vs. Versandbelastung

Innerhalb der Norm gibt es Sorten, die primär über die Durchstoßarbeit und den Kantenstauchwiderstand definiert sind und auf eine explizite Angabe der Berstfestigkeit verzichten. Diese Qualitäten sind gezielt für die Lagerbeanspruchung optimiert.

Solche Kartonagen eignen sich hervorragend für die Lagerhaltung oder den Transport in geschlossenen Paletteneinheiten – beispielsweise für den direkten Werksverkehr zum Einzelhandel. Für den anspruchsvollen Einzelversand via Paketdienstleister werden hingegen Sorten mit hoher Berstfestigkeit bevorzugt, um die Ware gegen die dynamischen Belastungen des automatisierten Umschlags zu schützen.

BOXXCO-Expertenhinweis: Die Kennzahl als Entscheidungshilfe

Die Wahl der Wellpappensorte sollte stets dem logistischen Weg des Packstücks folgen. Bei Waren, die über längere Zeiträume hoch gestapelt gelagert werden, ist ein hoher Kantenstauchwiderstand (ECT) unerlässlich, um das Einknicken der untersten Lagen zu verhindern. Im Paketversand stellt die Berstfestigkeit den primären Schutz gegen mechanische Einwirkungen dar. Die Codierung der DIN 55468 gibt hierbei direkte Auskunft: Je höher die Ziffernfolge (z. B. 2.40 gegenüber 2.30), desto belastbarer ist das Material hinsichtlich seiner technischen Parameter.