Aktuelle Fakten zur Marktsituation

12.05.2022 10:36

Nachdem wir in den letzten 2 Jahren mit den Auswirkungen der Pandemie zu ringen hatten, ist unsere Welt seit dem 24. Februar erneut eine andere. Durch den brutalen Überfall Russlands auf die Ukraine wurde innerhalb weniger Wochen eine unvorstellbare humanitäre Katastrophe ausgelöst. Auch die wirtschaftliche Lage in Deutschland, Europa und in der Welt hat sich durch den Ukraine-Krieg verändert.

 

Knappe Rohstoffe und hohe Preise bedrohen alle Branchen

Wirtschaftsforscher prognostizieren, dass der Wohlstand in Deutschland sinken wird. In welchem Ausmaß hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Rohstoffpreise, der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland, der Lieferengpässe bei Rohmaterialien und Vorprodukten sowie der wirtschaftlichen Unsicherheit ab.

 

Mit welchen Auswirkungen hat die Verpackungsbranche durch den Krieg in der Ukraine zu rechnen?

Zum Beispiel verteuert sich die Herstellung von Verpackungen und Folien aus Kunststoff durch die sprunghaft angestiegenen Erdgaspreise und die unbeständigen Strompreise. Einige Rohstoffhersteller haben drastische Preiserhöhungen für wichtige Rohstoffe wie Polyamid und EVOH angekündigt, die unter anderem für Lebensmittelverpackungen unersetzlich sind.

Eine Entspannung sei vor dem vierten Quartal nicht zu erwarten.

 

Auch der europäische Palettenmarkt ist durch den Krieg und die Sanktionen der EU gegen Russland und Belarus beeinflusst. Die European Pallet Association e. V. (EPAL) teilt mit, dass derzeit aus der Ukraine nahezu kein Verpackungs- und Palettenholz nach Europa exportiert wird und die Produktion von EPAL-Europaletten in vielen ukrainischen Betrieben unterbrochen ist. Aus der Ukraine, Russland und Belarus fehlen Lkw-Fahrer, sodass sich auch der Transport von Material und Paletten verzögert.

Gegen Russland wurde am 8. April 2022 das fünfte Sanktionspaket der EU geschnürt. Dieses betrifft einige für die Verpackungsindustrie relevanten Vorprodukte sowie Packmittel. So wurde zum Beispiel der Handel mit Papier, Pappe, Zellstoff, Metall- und Glasverpackungen eingeschränkt. Betroffen sei auch der Verpackungsmaschinenbau mit dem Export von Maschinen zur Zellstoffherstellung, Papier- und Pappe-Produktion sowie zur Anfertigung von Schachteln, Hülsen und Trommeln. Für ausführliche Informationen zum Sanktionspaket informiert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de.

 

Liebe Kundinnen und Kunden, uns ist bewusst, dass auch diese Phase wirtschaftlich und emotional für jeden herausfordernd ist. So gern wir es auch wöllten, können wir die enormen Preissteigerungen nicht mehr abpuffern. Teilweise müssen wir diese innerhalb weniger Tage mehrfach anpassen.

Trotz dessen gibt es auch positive Nachrichten. Beklagten wir Ende 2021 noch Lieferzeiten von bis zu 6 Wochen für Faltkartons, haben sich diese dem Vor-Pandemie-Stand wieder angenähert. Mit nun ca. 14 Tagen sind wir auf einem guten Weg zurück zur Normalität und können gegenwärtig eine konstante Verfügbarkeit und schnelle Lieferfähigkeit unserer Wellpapp-Produkte anbieten.

Sollten sich bei ihnen kurzfristige Engpässe im Verpackungsbereich ergeben, zögern sie nicht uns zu kontaktieren. Durch unser breites Netzwerk an Produktionspartnern können wir auch nicht im Webshop erhältliche Ware schnell und unverbindlich organisieren.

Nutzen Sie dafür:

   +49 35795 1797-10

   kontakt@boxxco.com

 

Wir danke für ihr Verständnis in dieser leider immer noch schweren Zeit und hoffen auf weitere gute Zusammenarbeit. Nur gemeinsam sind wir stark!

Ihr Team von [BOXXCO]


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